Ästhetische Operationen für Männer Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Schönheitsoperationen
Klinik Dr. Katrin Müller
Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Starkes Schwitzen behandeln

Hyperhidrose-Behandlung

Starkes Schwitzen/Hyperhidrose

Schwitzen Sie übermäßig und das vielleicht schon bei kleinster Anstrengung? Das vermehrte bzw. unkontrollierte Schwitzen wird Hyperhidrose genannt und tritt unabhängig von Tages-und Jahreszeit auf. Die Hauptareale des vermehrten Schwitzens sind meistens die Achseln, aber auch die Handflächen oder Fußsohlen. In den meisten Fällen handelt es sich nicht um Symptome einer organischen Veränderung oder Erkrankung. Eine ausführliche Anamneseerhebung ist aber vor jeder Art der Hyperhidrosebehandlung erforderlich.

Verschwitze Kleidung, das Gefühl zu riechen, Waschdrang und soziale Isolation können auftreten und den Betroffenen erheblich einschränken sowie den persönlichen Leidensdruck erhöhen.

Die Behandlung des übermässigen Schwitzens unter den Achseln oder an den Hand- und Fußflächen kann das Ende des Leidenswegs bedeuten. Mit Botox kann die Therapie an den Achseln, Handflächen und Fußsohlen vorgenommen werden. Die Hyperhidrose-Behandlung an den Achseln kann auch operativ mit einem dauerhaften Effekt vorgenommen werden.

Allgemein

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten der Hyperhidrose. Die Behandlung mit oral einzunehmenden Medikamenten hat sich nicht durchgesetzt, da die Nebenwirkungen sehr häufig auftreten und für die Patienten deutlich einschränkend sind. Ein konservativer Ansatz stellt die Iontophorese dar. Hierbei handelt es sich um ein sehr zeitintensives Verfahren, welches möglichst zweimal täglich anzuwenden ist. Hierbei handelt es sich um eine Therapieform mit Schwachstrom. Bei dieser Behandlung wird versucht, durch Mineral-Ionen die Schweißdrüsenkanäle zu verlegen.

Ein weiterer konservativer, aber sehr effektiver Behandlungsansatz ist die Hyperhidrosebehandlung mit Botox/Botulinumtoxin. Hierbei wird die Schweißprodruktion in den Achselhöhlen, den Handflächen und an den Fußunterseiten unterbunden. Dabei wird Botulinumtoxin im übermäßig schwitzenden Bereich punktförmig flach, im Sinne einer Quaddel unter die Haut gespritzt. Der Wirkungseintritt ist nach ca. 5-7 Tagen und die Wirkung klingt nach ca. 6-9 Monaten langsam wieder ab. In Einzelfällen kann die Wirkdauer auch kürzer sein. Es sollte sodann über eine Auffrischung der Behandlung nachgedacht werden.

Im Bereich der Achseln können die Schweißdrüsen auch durch eine Operation mit einem möglicherweise dauerhaften Effekt entfernt werden. So ist der Temperaturausgleich des Körpers nach wie vor garantiert, das übermäßige Schwitzen im Achselbereich wird jedoch unterbunden. Die Schweißdrüsen der Achsel werden durch diesen Eingriff mit zwei verschiedenen Arbeitsschritten entfernt. Der Behandlungserfolg ist im Gegensatz zu der Behandlung mit Botulinumtoxin in den meisten Fällen als dauerhaft zu betrachten.

Operation

Der minimal-invasive Eingriff der Schweißdrüsenentfernung mit Absaugung und Kürettage dauert nur ca. 1 Stunde und wird in einem kurzen Dämmerschlaf oder unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Die Schweißdrüsen der Achsel werden dabei durch Absaugen und Kürettage entfernt. Nach der Operation ist eine lokale Kompression des Wundgebietes für 7-10 Tage erforderlich. Unkomplizierter ist die Behandlung einer Hyperhidrose mit Botulinumtoxin. Sie stellt keine Operation dar und dauert nur wenige Minuten, hat aber eine begrenzte Wirkdauer.

Wichtiges in Kürze
BehandlungCa. 1 Stunde, ambulant im Rahmen der Sprechstunde
NarkoseÖrtliche Betäubung, ggf. Dämmerschlaf
NachsorgeLokale Wundkompression für 7-10 Tage
HeilungGesellschaftsfähig nach 1 Tag

Nachsorge

Abhängig vom Wundbefund erfolgen regelmäßige Wundkontrollen nach einer Schweißdrüsenabsaugung und eine lokale Kompression der Wundfläche ist für ca. 7-10 Tage erforderlich. Am nächsten Tag ist der Patient wieder gesellschaftsfähig, der Zeitpunkt der Arbeitsfähigkeit ist abhängig vom Beruf. Eine Hyperhidrosebehandlung mit Botulinumtoxin bedarf lediglich einer Kontrolluntersuchung, um den Behandlungserfolg zu kontrollieren. Der Patient ist sofort gesellschaftsfähig und es besteht keine Arbeitsunfähigkeit.