Russisch Deutsch
schönes Dekollete Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie - Schönheitsoperationen
Klinik Dr. Katrin Müller
Fachklinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie

Das Kaspelfibrose-Risiko bei Brustimplantaten

Silikonimplantate mit Mikro-Polyurethan-Schaum Beschichtung

Kapselfibrose bei Brustimplantaten

Der Wunsch einer wohlgeformten, schönen Brust besteht bei vielen Frauen. Jedoch haben viele Frauen Angst vor einer Optimierung der Brustform bzw. des Brustvolumens durch Brustimplantate. Abschreckende Gründe sind häufig die durch die Operation oder die durch Implantate ausgelösten möglichen Komplikationen. Der Skandal um die mit Industriesilikon gefüllten Brustimplantate (PIP-Implantate) hat das Bewußtsein der Patientinnen geschärft, die Entscheidung zu der Operation und dem entsprechenden Operateur von Qualität und Qualifikationen abhängig zu machen und nicht vom Preis.

Eine mögliche Komplikation nach einer Brustvergrößerung oder Formoptimierung der Brust durch Brustimplantate kann die Ausbildung einer Kapselfibrose sein. Hierbei handelt es sich um die “Verfestigung” der sich um jedes Brustimplantat ausbildenden Implantatkapsel. Die Kapselfibrose kann tastbare Verhärtungen oder auch sichtbare Einziehungen ausbilden. Schmerzen durch die Fibrose sind ebenfalls möglich.

 Schutz vor Kapselfibrose

Um eine Kapselfibrose zu vermeiden, werden bei der Operation verschiedenste Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Ein Risiko bleibt jedoch bestehen. Die Anwendung von Micro-Polyurethan-Schaum (MPS) beschichteten Silikonimplantaten ermöglicht, dieses Restrisiko zusätzlich noch zu verringern. In umfassenden klinischen Studien wurden an einer großen Patientinnenzahl über zwei Jahrzehnte hinweg Kapselkontrakturen ermittelt. Eine deutlich geringere Anzahl an Kapselkontrakturen konnte bei MPS-Implantaten nachgewiesen werden.

 Implantatbeschichtung als zusätzliches Qualitätsmerkmal

Bei der Herstellung erfolgt die Vereinigung der Schaumbeschichtung mit dem Silikongelimplantat mittels Vulkanisierung. Der MikroPolyurethanSchaum ermöglich ein umgehendes Verkleben des Implantates in der Gewebeumgebung, der Implantathöhle. Damit verringert sich zusätzlich noch das Risiko einer Implantatdrehung oder eines Verrutschens des Implantates nach der Operation. Die das Brustimplantat umgebende MPS-Matrix unterstützt das zelluläre Einwachsen des Implantates in seiner Umgebung und eine schwammartige und gefäßreiche Gewebeschicht umschließt im Verlauf das Implantat. Im Vergleich werden Implantate ohne MPS-Beschichtung von einer gering vaskularisierten Zellstruktur umgeben, die im Verlauf eher eine straffe Formation annehmen kann, also eine Kapselkontraktur bzw. Kapselfibrose ausbildet. Die Implantate an sich sind mit hochvernetztem Silikongel gefüllt und ermöglichen nach der Operation ein natürliches Aussehen, aber auch ein natürliches Tast- und Bewegungsverhalten.

 Mehr Sicherheit

Besonders bei freiwilligen Operationen, die das Selbstbewußtsein und die Lebensfreude sowie Lebensqualität der Patientinnen steigern sollen, sind negative Effekte durch die Operation möglichst gering zu halten. Implantate mit MicroPolyurethanSchaum (MPS) können einen größeren Schutz vor einer Kapselfibrose bieten. Aufgrund der Fixierung im Gewebe durch die besondere Oberfläche besteht keine Gefahr für eine Implantatdrehung oder ein Verrutschen des Implantates.

Individuell passende Implantate

Frau Dr. Müller berät Sie gern, welches Implantat am besten zu Ihnen passt. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage – telefonisch oder über das Kontaktformular.